Aktivitäten  2011


Maifeier des Bürger- und Heimatvereines am 30.4.2011

Der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, wohl-bekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land ……

Diese Zeilen des Gedichtes von Eduard Mörike wurden am Nachmittag des 30.4.2011 durch etliche Mitglieder der BHV nachvollzogen, denn der stattliche Maibaum, eine große ranke Birke, wurde über und über mit vielen blauen, roten, gelben und weißen Bändern geschmückt, aufgestellt und dieser Frühlingsschmuck gab dem kleinen Festplatz auf der Wiese im Bürgerpark zu Refrath den entsprechenden Willkommensgruß für die zu erwartenden Besucher, die dann auch reichlich eintrafen.

Hans Peter Müller, unser Vorsitzender, eröffnete den Abend mit einer kleinen Rede, die eingeladenen Chöre wie der Liederkranz, die Spätlese, aber auch das engagierte Orchester sorgten mit Frühlingsmelodien für gute Unterhaltung. Alle helfenden Hände an den Ständen hatten viel zu tun, um für das leibliche Wohl der vielen Besucher zu sorgen. Die angebotenen Speisen (Bratwürste und Gulaschsuppe) waren ziemlich schnell ausverkauft. Mit Bier, Wein und Wasser hatten die Organisatoren sich gut bevorratet und so konnte der Abend gemütlich werden. Das Wetter war wunderbar und der Frühlingswind ließ die bunten Bänder am Maibaum am Abendhimmel tanzen.
Ein wirklich gelungenes Bürgerfest, welches nunmehr zum 4. Mal stattfand, bestens geplant und organisiert war vom Arbeitsteam Maifeier und  fast schon zu einer Traditionsveranstaltung in Refrath geworden ist.
12.06.2011 - E. Hinz
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Folgeveranstaltung der Maifeier- Baumentfernung am 30.05.2011
Auf den Aufruf des Vorsitzenden Hans Peter Müller, „der Maibaum muß weg“, kamen viele Helfer, um diese Arbeit vorzunehmen. Die große Birke, die den ganzen Mai über die Wiese geziert hatte, wurde abgebaut und in kleine Stücke zersägt. Daß dies eine harte schweißtreibende Arbeit war, versteht sich von selbst. Da kam das 5-l-Fass-Kölsch gerade richtig und half den Anwesenden, die Mühe der schweißtreibenden Sägearbeit zu verkraften.
Vielen Dank an die selbstlosen Helfer. Auch der Abbau eines Maibaumes ist eine harte Arbeit und bedarf der Planung.
12.06.2011 - E. Hinz

Jahresfahrt 2011 des Bürger- und Heimatvereins in 2011 nach Südbelgien
Da die geplante Tagestour nach den Angaben der Organisatoren sehr umfangreich an Eindrücken sein sollte, startete der mit 60 Mitgliedern besetzte Bus zeitig am 18.6. um 7.00 h morgens. Unser erstes Ziel, die Tropfsteinhöhle in Han sur Lesse, musste erst einmal „erfahren“ werden. Wie üblich wurden wir frühstücksmäßig vom Organisationsteam mit Kaffee und „Junibrezeln“ auf halber Strecke verwöhnt. Die leckeren frischen Eilers Neujahrsbrezeln schmeckten den Mitgliedern auch im Juni hervorragend.
Pünktlich erreichten wir den Ausgangsort zu der geplanten Expedition, wo wir mit einer historischen Bahn zum Höhleneingang gefahren bzw. hingerüttelt wurden. Der Hinweis auf gutes brauchbares Schuhwerk seitens der Organisatoren, erwies sich als lebensnotwendig. Wir tauchten förmlich im Erdinnern der Höhle ab und erlebten eine Zauberwelt eines ungewöhnlich großen Tropfsteinhöhlenareals. Der Weg führte uns 2 km bergab und bergauf, vorbei an Stalaktiten und Stalagmiten, vorbei an förmlichen Wundergebilden, an Zaubergärten, an Kristalldrusen, durch riesige Hallen und durch enge Durchlässe. Unser Führer erklärte die wichtigsten Gebilde und als Höhepunkt erlebten wir eine musikalische Licht- und Laserschau, die die Tropfsteingebilde in der Dunkelheit so richtig zur Geltung brachte. Ein Erlebnis der besonderen Art; und zum Schluß spukte uns der durch das Höhlensystem fließende Bach förmlich wieder aus und das Tageslicht hatte uns nach ca. 1 ½ Std. wieder.
Da das Programm weiterhin Höhepunkte aufwies, war die Zeit der Mittagspause sehr eng bemessen, reichte jedoch für herrliche fette, belgische Fritten, die uns allen sehr gut schmeckten.
Der Bus nahm nunmehr die Maas ins Visier. Die Fahrt immer flussaufwärts war wunderschön. Ein kurzer geplanter Stopp in Dinant, wo wir die Kathedrale sowie die Flussfront von einer Brücke besichtigen konnten und die mächtige Zitadelle auf der imposanten Felswand hinter der Kathedrale in Augenschein nehmen konnten.
Anschließend die Weiterfahrt zu den Wassergärten von Annevoie. Dort wurde erst einmal eine kurze Kaffeepause gemacht, die auch nötig war und anschließend wurden wir in ein Traumland entführt. Die Wassergärten von Annevoie wurden im 18. Jahrhundert von einem reichen Industriellen angelegt und verkörpern den französischen und den englischen Gartenstil. Ein wirkliches Zauberland, es plätscherte, es sprühte, es gurgelte, Wasser über Wasser (ohne Pumpen, nur über das natürliche Gefälle), und das mitten in einem bergigen Gelände, ein gepflegter riesiger Park mit Jahrhunderte alten Bäumen, ausgeklügelten Sichtachsen, gepflegten Buchenhecken, wundervollen Springbrunnen. Insgesamt ein Erlebnis der seltensten Art.
Aber nicht genug der Eindrücke, HP Müller wollte uns noch die schöne Aussicht von der Zitadelle auf die Stadt Namur als Sahnehäubchen des Tages präsentieren. Diese Sicht war wirklich einmalig. Die Stadt lag uns im abendlichen Sonnenlicht zu Füßen. Der Fahrer Sissy von Gindal zeigte bei dieser Gelegenheit auch sein außerordentliches Können.
Vorzügliches Abendbrot gab es dann in Namur. Satt und voller Eindrücke erreichten wir alle wieder gesund Refrath. Herzlichen Dank an die beiden Organisatoren, Frau Helma Leffelsender und Herrn Hans Peter Müller für diese außergewöhnliche schöne, unvergessliche Reise.
24.06.2011 - E. Hinz
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Das „Ossenbach-Kreuz“
Das Wegekreuz der Familie Ossenbach in der Lustheide ist eines der vier letzten Wegekreuze, die wir in Refrath noch besitzen. Die Eheleute Ossenbach stifteten es 1897 anlässlich ihrer Silbernen Hochzeit. August Ossenbach stammte aus Lindlar, seine Frau Elisabeth aus Kürten. Die damalige „Restauration zum Königsforst“ hatten sie 1876 gekauft. Das Haus wird bereits 1688 als Wirtshaus erwähnt und wurde u. a. von den Fuhrleuten aus dem Bergischen aufgesucht, die in der Nacht aufbrachen, um Obst und Gemüse nach Köln auf den Markt zu bringen.
August Ossenbach betrieb auch eine Backstube und fuhr seine Backwaren mit Pferd und Wagen in Refrath aus. Die Enkelinnen Anna Röhrig und Helene Himperich haben 1998 den Bürger- und Heimatverein um Hilfe bei der Restaurierung gebeten. Sie konnten am 1.Oktober des Jahres noch an der Einsegung des Kreuzes teilnehmen. 1942 kaufte Richard Arzt das Anwesen und nannte es „Tannenhof“. Seine Tochter Helga ist heute Eigentümerin. Allerdings nennt sich die Gaststätte nun „touch down“.
Seit der ersten Restaurierung behält der BHV die Wegekreuze im Auge. So haben wir die Restauratoren Sieverding u. Gloßner gebeten, auch dieses Kreuz – wie zuvor das im Beningsfeld – erneut zu restaurieren, um einem schleichenden Verfall vorzubeugen. Nach der Fertigstellung im Frühsommer ist es am 3.8.2011 durch Pfr. Kissel eingesegnet worden.
Nähere Angaben über unsere Wegkreuze finden Sie im Band I von „Refrath, gestern u. heute“.
08.08.2011 - HP Müller
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Fahrt ins Frankenland (28.8.-31.8.2011)
Wieder einmal startete der BHV unter der Reiseleitung von Helma Leffelsender zu einer Mehrtagesfahrt. Nach der pünktlichen Abfahrt am 28.8.2011 um 6.30 h vom Refrather Marktplatz ging es zum 1. Haltepunkt, der Raststätte Medenbach. Dort wurde die Reisegesellschaft mit einem reichhaltigen Frühstück (belegte frische Brötchen, Weckchen und Kaffee) verköstigt. Anschließend fuhr man in Richtung Würzburg weiter.
Da noch ausreichend Zeit vorhanden war, wurde die Besichtigung der Festung Marienberg, hoch über Würzburg, eingeschoben. Der Blick aus dem malerischen Barockgarten „auf das sonnige Würzburg“ war atemberaubend und manches Foto wurde zur Erinnerung „geschossen“. Auf dem Reiseplan stand nunmehr eine Stadtführung in Würzburg unter Leitung eines erfahrenen Stadtführers an. Von der prunkvollen Residenz ging es in die malerische Altstadt, vorbei am Würzburger Dom mit einer Marschpause in der Ruheoase „Lusamgärtlein“ mit dem Grabmal des hochmittelalterlichen Sängers „Walther von der Vogelweide“. Anschließend vorbei an dem ältesten und vom Bauernkrieg her schon bekannten Würzburger Gasthaus „Stachel“ zum Mainufer, wo uns schon ein Ausflugsdampfer zur Fahrt in den Rokokogarten in Veitshöchheim erwartete. Unterwegs stärkten sich die BVH-ler mit Kaffee und Kuchen. Das Reiseziel in Veitshöchheim, der Rokokogarten, erwies sich als wunderschönes Gesamtkunstwerk, aus Wasserspielen, Blumenbeeten, Hecken und Landschaftsanlagen. Die vorgesehene Besuchszeit reichte gerade aus, um sich einen Gesamteindruck zu verschaffen. Nach Rückfahrt mit einem Schiff nach Würzburg steuerte unser Bus das Hotel „Markert“ in dem Weinort Nordheim an. Beim reichlichen Abendessen ergaben sich etliche Möglichkeiten, das reichhaltige Angebot an köstlichen Frankenweinen kennen zu lernen.
Am nächsten Tag ging es frühzeitig ins bayerische „Rom“ nach Bamberg. Nach Umstieg in einem Linienbus der Bamberger Stadtwerke (Reisebusse dürfen nicht in die Altstadt) erreichten wir den Bamberger Dom, wo uns eine äußerst kompetente Führerin erwartete, die uns mit viel Humor und ab und zu als Steigerung, im kernigen fränkischen Dialekt, den Dom und seine interessante Geschichte erklärte. Anschließend wurden bei einem Spaziergang durch die Stadt viele Sehenswürdigkeiten besucht. Ein deftiges Mittagesse mit der Möglichkeit die Bamberger Spezialität „Rauchbier“ kennen zu lernen, rundete unseren Besuch ab. Weiter ging es danach zu einem anderen fränkischen Juwel, dem Schloss „Weißenstein“ in Pommersfelden, mit seiner Vielzahl an prächtigen Barockgemälden. Auch dort hatte Helma Leffelsender eine Führung gebucht. Abends wurde uns im Hotel eine deftige fränkische Brotzeit gereicht, anschließend fand eine Weinprobe mit Nordheimer Weinen statt.
Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen der Region „Weinschleife“, zu der auch unser Standort Nordheim gehörte, mit dem Besuch des zentralen Ortes Volkach und der Wallfahrtskirche, Maria im Weinberg. Diese Kirche ist für das Kunstwerk von Tillmann Riemenschneider, Maria im Rosenkranz“ berühmt. Die Gruppe hatte dann die Gelegenheit die mittelalterliche Stadt Volkach auf eigene Faust zu erkunden. Am Nachmittag fand man sich zu Kaffee und Kuchen im Aufflugslokal „Vogelsburg“ mit seiner prächtigen Aussicht über das malerische Frankenland mit seinen Weinbergen. Viele der Gruppenmitglieder nutzten die Gelegenheit zu Fuß durch die Weinberge via Escherndorf nach Nordheim zu wandern. Am Abend dieses Tages wurde noch das unserem Hotel benachbarte Weingut besichtigt, wo nochmals Frankenweine und Obstbrände verkostet werden konnten.
Am vierten Tag schlug dann leider die Stunde der Rückreise. Aber auch an diesem Tag erlebten wir einen weiteren Höhepunkt, und zwar einen Stopp in Miltenberg mit einem geführten Stadtgang durch die malerische Altstadt inklusive Einkehr. Zum Schluss präsentierte Helma Leffelsender das Kloster Engelsberg hoch über der Region Miltenberg und die Aussicht auf das Mainviereck.
Wir hatten all die Tage im Frankenland wunderschönes Sommerwetter; da sieht alles noch viel schöner aus. So erfüllt vom vielen Sehen ging es dann endgültig zurück nach Refrath, das wir gegen 20.00 h wohlbehalten erreichten.
Diese Reise wurde wie immer von Helma Leffelsender bestens vorbereitet und durchgeführt. Es bleibt allen Teilnehmer/Innen sich dafür herzlichst zu bedanken.
15.09.2011 - U. Hinz

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Rundwege in Refraths Westen  - September2011
Nachdem der „Historische Rundweg“ so gut angenommen worden ist, haben wir uns entschlossen, auch im Westen Refraths Rundwege mit Informationstafeln auszustatten. Es sind dieses Mal zwei Wege, die allerdings die Wegstrecke von der „Refrather Mühle“ bis zum „Letsch“ gemeinsam haben. Auf insgesamt zehn Schildern informieren wir über bedeutende Orte für die Ortsgeschichte. Da die Tafeln nur eine begrenzte Information zulassen, werden wir auch dieses Mal eine Wanderbroschüre herausgeben mit Beschreibungen zur Besiedlung und zur Bedeutung merkwürdiger Straßen- und Flurnamen. Von den alten Gebäuden stehen leider nur noch der „Niedenhof“ und das „Gut Beningsfeld“. Allerdings werden Sie noch zwei unserer alten Wegekreuze antreffen, die unter Denkmalschutz stehen. Zusätzliche Bilder in der Broschüre sollen Ihnen wieder einen Eindruck vermitteln, wie es früher an bestimmten Stellen ausgesehen hat.
Natürlich kann man die Rundwege an beliebiger Stelle beginnen. Wir schlagen als Ausgangspunkt für beide das „Gut Niedenhof“ bzw. das Restaurant „Refrather Mühle“ vor. Gleich drei Texte führen Sie in die dortige alte Siedlungsgeschichte und die Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Wir wünschen Ihnen viel Freude und neue Erfahrungen auf Ihrem Weg durch Refraths Westen.
Auf Wunsch können Sie sich auch führen lassen. Dann wenden Sie sich bitte an Hans Peter Müller (Tel. 02204 66355 oder e-mail: hpmueller06@web.de)
14.09.2011 - H.P.Müller

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Familientag auf und um die Motte Kippekausen - September 2011
Am 24. September 2011 haben wir auf der Motte Kippekausen einen Familientag veranstaltet. Für Kinder und Erwachsene wurden viele Attraktionen geboten. Auf der Ruine gab es im alten Brunnen ein Mäusestechen. Dabei konnten die Kinder mit einer Nagelstange Weckchen in Form einer Maus mit verbundenen Augen stechen. Die gefundene Maus wurde sofort verzehrt. Daneben war ein Naturmemory aufgebaut, dass regen Zuspruch hatte. An einem großen Tisch wurden mittelalterliche Figuren ausgemalt oder eine Motte aus einem Schnittmusterbogen ausgeschnitten und zusammenklebt. Vor der Burgruine konnten sich alle im Schwertkampf oder Bogenschießen üben.
Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Es wurde Gerstensuppe, Schmalzbrote, Weckchen und süße Amerikaner angeboten. Dazu gab es Bier und alkoholfreie Getränke.
Bei herrlichem Wetter war es wieder ein gelungener Tag, den der Bürger- und Heimatverein den Refrather Bürgern geboten hat.
06.10.2011 - K. Büscher

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Adventsstimmung in Thüringen - November 2011
diese wollten 25 Personen vom Bürger- und Heimatverein auf der Reise nach dem wunderschönen Mühlhausen und der weiteren Umgebung erfahren. Frau Helma Löffelsender hatte ein tolles Programm ausgearbeitet, das Wetter war der Gruppe ebenfalls hold und so verlebten wir sehr schöne Tage in Thüringen.
Die Hinreise war kurzweilig und ganz ohne Stau, sodass wir schon gegen 14.00 h in Mühlhausen eintrafen und dann noch pünktlich einen interessanten Stadtrundgang geboten bekamen. Das Hotel servierte uns am Abend dann nach dem Begrüßungssekt ein auserlesenes Menü, welches allen hervorragend mundete.
Am Tag 2 war eine Reise in Richtung Oberhof anberaumt. Wir fuhren um 9.00 h durch ein Wintermärchen Richtung Thüringerwald. Die Gegend nach Mühlhausen im Bereich des Naturschutzgebietes „Hainich“ war mit Raureif überzogen und bei dem herrschenden Sonnenschein war dies eine richtige Märchenfahrt. Dazu hatten wir im Bus einen fachkundigen Führer, der uns immer punktgenau auf Highlights an der Strecke hingewiesen hat. Wir besuchten auch einen Glasperlenkünstler und konnten bei seiner interessanten Arbeit zuschauen und natürlich auch seine Produkte kaufen. In Oberhof erfuhren wir viel über die aktive Sportszene und auf dem Rennsteig wurde uns ein einer typischen Gebirgsbaude eine leckere „Thüringer Bratwurst“ serviert. Ein Teil der Gruppe war wanderfreudig und ging mit dem Führer ca. 5 km den berühmten Rennsteig entlang. Dieser Spaziergang war einmalig, da die Wetterverhältnisse sich geändert hatten. Der Wind hatte zugenommen und Nebelwolken mit leicht gefrorenem Nebel/Schneegemisch trieben sichtbar über den Bergkamm und durch den Wald. Der Weg war dadurch richtig gespenstisch und zudem eiskalt. Der Bus nahm dann die Wanderer wieder auf und wir verbrachten den Rest des Nachmittags in Eisenach, der Lutherstadt, und auf dem Eisenacher Weihnachtsmarkt.
Für Tag 3 war die Reise nach Erfurt vorgesehen. Es war etwas wärmer geworden und so herrschte eine angenehme herbstliche Temperatur. Die Landschaft präsentierte sich in wunderschönen Farben. In Erfurt hatte Frau Löffelsender einen Stadtgang organisiert und unsere Führerin, die ihre Stadt sehr liebte, machte uns auf sehr viele schöne „Ecken“ in Erfurt aufmerksam. Erfurt ist liebevoll restauriert und sehenswert. Sehenswert war auch der große Weihnachtsmarkt, der vor dem Dom sein Domizil hat, und so bedingt durch den großartigen Hintergrund „Dom St. Marien und Severikirche“ noch prachtvoller wirkte. Die Gruppe hatte ausreichend Zeit, sich nach der Führung, viel anzusehen. Nachmittags hatten wir dann etwas Freizeit in Mühlhausen, die dann jeder so nutzen konnte, wie er wollte.
Tag 4 war dann der Abreisetag. Das Hotelpersonal ließ es sich nicht nehmen, nachdem sie uns alle 3 Tage lang bei Halbpension verwöhnt hatte, unserer Gruppe mit riesigen orangefarbenen Tüchern nachzuwinken. Frau Löffelsender hatte sich für die Rückreise weitere Highlights ausgedacht, uns so besuchten wir das kleine mittelalterliche Städtchen Alsfeld und hatten dann noch einen etwas längeren Aufenthalt mit Mittagessen in Wetzlar, der wunderschönen mittelalterlichen Stadt an der Lahn. Beide Städte beeindruckten uns sehr.
Wohlbehalten trafen wir dann gegen 18.00 h in Refrath ein und wir können Frau Löffelsender nur danken, dass Sie diese Reise nach Thüringen geplant hat. Es war eine Reise in ein Adventsmärchen. Vielen Dank dafür im Namen aller Teilnehmer.
15.12.2011 - Elke Hinz
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